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Open Space – Verein für ein neues Forum von Kunst und visueller Kultur will unterschiedliche kreative Praktiken zusammenführen, um mit seinem Kunstprogramm im Rahmen seiner in Wien lang etablierten Geschichte zu Austausch und gemeinsamen Projekten anzuregen. Das Programm von Open Space erkundet die Zukunft und generiert dabei Ideen, um grenzüberschreitende wie auch kritische Dialoge zu verbessern, damit neue Arten kreativer Verbindungen im Hinblick auf ein zukünftiges Netz interagierender Kommunikationswege im europäischen Raum möglich werden. In diesem Raum soll eine gewisse kreative Agenda neue Potenziale im Feld der zeitgenössischen Kunst eröffnen.

Open Space freut sich, sein nächstes Programm anzukündigen:

ARTSLAB | Zuhause – ein Raum zum Leben


Projektkuratorin: Vasilena Gankovska


Teilnehmende KünstlerInnen: Luchezar Boyadjiev; Sandra Kosel; Maximilian Pramatarov; Katharina Swoboda


Die ARTSLAB-Kuratorin Vasilena Gankovska befasst sich mit dem „Zuhause“ im Kontext unterschiedlicher Vorstellungen, die uns bei der Erwähnung des Begriffes in den Sinn kommen. Es kann sich dabei um ein Haus handeln, eine Wohnung, eine Stadtstruktur oder die Familienmitglieder alle zusammen in ihrer realen Erfahrung. An diesem Punkt beginnen wir, die utopischen Projekte über das Haus der Zukunft oder über kommunales Leben zu hinterfragen, wenn wir sie mit einer visuellen Analyse verbinden, die den Ausgangspunkt für die kuratorische Auswahl dieser Ausstellung darstellt.

Status Artistic Survey: Film- und Video Screening in Zusammenarbeit mit Q21/MQ

21. Dezember, 19.00 Uhr


Von einem Ort der Dunkelheit


Kuratiert von Gülsen Bal & Walter Seidl


Mit Jorge Galindo & Santiago Sierra; Servet Koçyiğit; Kamen Stoyanov; Friedl vom Gröller; Ferhat Özgür; Isa Rosenberger; Renata Poljak


Ort: Raum D / Q21/ MuseumsQuartier Wien


Das Film- und Video-Screening Von einem Ort der Dunkelheit befasst sich mit neueren Phänomenen in der Geschichte, die persönliche Lebensgeschichten beeinflussen. Diesen Lebensgeschichten fehlt häufig jede Vorstellung von Fortschritt, und sie erinnern uns an unsere innersten Ängste, die auf uralte Zeiten zurückgehen. Wir werden hier widerwillig mit kritischem Blick mit der Tatsache konfrontiert, dass „ein unerforschtes Leben nicht lebenswert ist“– in Erforschung der eher schwierigen Frage des „Zu-Leben-Erweckens“.

Status Artistic Survey: Film- und Video Screening in Zusammenarbeit mit Q21/MQ

22. Dezember, 19.00 Uhr


Dislokationen – die Wüste des Sozialen


Kuratiert von Aneta Stojnić


Mit Steven Ball & Rastko Novaković; Marina Gržinić & Aina Šmid; Sophie Hoyle


Ort: Raum D / Q21/ MuseumsQuartier Wien

Dieses Screening-Programm erkundet das Thema Dislokationen – die Wüste des Sozialen und befasst sich mit der totalen Zerstörung, die als Resultat der neoliberalen Prozesse auftritt, oder präziser gesagt, des Nekrokapitalismus, des Faschismus und des Rassismus / rassistischer Zuschreibungen, die Realitäten in Europa sind, wie auch mit der Reflexion globaler Machtbeziehungen. Die drei Filme in diesem Programm hinterfragen die Möglichkeiten des Kampfes (Klassen-, Rassen- und Geschlechterkampf) und / oder welche neuen politischen Subjektivitäten unter solchen Bedingungen entstehen könnten. Nicht nur inhaltlich, sondern auch im Hinblick auf die spezifischen Formate und künstlerischen und Forschungsstrategien, die eingesetzt werden, erkundet jede der Arbeiten in diesem dichten Programm relevante künstlerische, theoretische und kinematografische Reaktionen auf aktuelle Lebens- und Arbeitsbedingungen.



Das Programm von Open Space wird unterstützt von:

Stadtteilkultur, Interkulturalität und Internationale Angelegenheiten
Kulturabteilung (Magistratsabteilung 7) – Bildende Kunst


Außerdem mit der freundlichen Unterstützung der:

Istanbul Bilgi University




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