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grafisches Element

Theatervorhang, 250 x 530 cm, Hamburg, 2012

Ohne Titel

Nuray Demir »


Nuray Demir bezieht sich in ihrer Arbeit auf aktuelle Diskurse um das Künstlersubjekt als Modell einer zukünftigen Vergesellschaftung. Wenn sich aber weder die Freiheitsversprechen kreativer Arbeit einlösen, noch Paradigmen wie Selbstverwirklichung, Innovation und Flexibilisierung zu lohnen scheinen, gerät das Feld der Kunst in Konflikt mit seiner eigenen Legitimität. Ein Theatervorhang, der geschlossen bleibt: Die Erwartungshaltung als eine Verweigerungshaltung gegenüber dem permanenten Zwang zur authentischen Selbsterfindung.




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