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Esther Polak & Ivar van Bekkum

Seit Anfang 2010 arbeiten Esther Polak und Ivar van Bekkum bei der Entwicklung ihrer künstlerischen Projekte zusammen. Mit einem konstanten Interesse an Landschaft und zeitgenössichen Formen des Visualisierens von Raum und Geografie erkunden Esther Polak und Ivar van Bekkum die visuellen und dokumentarischen Möglichkeiten von GPS. GPS wird von einem rein geografischen, ortsbezogenen Tool zu einem persönlichen Spiegel von Menschen und ihren Bewegungen im Raum und dient dazu, ähnlich der Fotografie und dem Film, ihre eigene Mobilität und räumliche Erzählungen aufzuzeichnen.

Esther Polak lebt und arbeitet in Amsterdam. Polak graduierte 1986 an der Royal Academy for Visual Arts in Den Haag, Niederlande, und war Mitglied der Rijksakedemie van Beeldende Kunst in Amsterdam bis 1989. Sie erhielt die Goldene Nica in Interactive Art bei der Ars Electronica in Linz, Österreich (2005) und den Gada Balva Prix, Riga, Lettland (2004).

Polaks Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Kunstinstitutionen gezeigt, wie dem Zuiderzeemuseum, Enkhuizen, Niederlande (2012), der African Artist Foundation Lagos, Nigeria (2011) und der Bayero University Kano, Kano, Nigeria (2009). Sie war bei zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten, wie zum Beispiel Graphology im MuHKA in Antwerpen, Belgien (2011), Whose Map is it? New Mapping by Artists, Iniva, London, Großbritannien (2010) und in space Making Things Public, ZKM Karlsruhe, Deutschland (2005), Polaks Arbeiten wurden ausserdem bei der Transmediale, Berlin, Deutschland (2009), im Medialab-Prado, Madrid, Spanien (2008), und im Municipal Argive in Amsterdam, Niederlande (2002) präsentiert.

Ivar van Bekkum ist ein visueller Künstler, Kunstdirektor, Grafikdesigner, Illustrator, Fotograf und Produzent aus Amsterdam. Mit Polak entwickelt er derzeit ein neues Projekt über die Visualisierung des Raumes, indem er weltweit die Hochseefischerei in den Niederlanden, Kroatien, den Antillen, Schottland und in Kenia kartografiert. Zu seinen neuen Projekten gehört der Workshop Mapping in progress in Pixelache, Helsinki (2011) und eine Ausstellung in der Punt WG, Amsterdam (2011). Er gestaltete, fotografierte und veröffentlichte außerdem „Hier begon het" (Hier begann es), ein Buch über Brustkrebs von Beatrice Messerli (Niederlande, Schweiz, 2011).



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