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Suzana Milevska

Prof. Dr. Suzana Milevska ist Kunst- und visuelle Kulturtheoretikerin und Kuratorin und lebt in Skopje, Mazedonien. Derzeit unterrichtet sie Kunstgeschichte an der Fakultät für Bildende Kunst der Universität „St. Kyrill und Method“ - Skopje. Zu ihren Forschungs- und kuratorischen Interessen gehören: postkoloniale Kritik hegemonischer Macht in der Kunst, die komplexen Beziehungen zwischen Gender-Theorie und Feminismus in Kunstpraktiken, sozial engagierten und partizipatorischen Projekten usw.

Sie ist Inhaberin eines Doktortitels im Fach Visuelle Kulturen vom Goldsmiths College in London, wo sie von 2003 bis 2005 lehrte. Zudem hat sie als Direktorin das Zentrum für Visuelle und Kulturelle Forschung des Euro-Balkan Instituts in Skopje (2006 bis 2008) geleitet, wo sie visuelle Kultur und Genderforschung unterrichtete. 2004 war sie Forschungsbeauftragte der Fulbright Stiftung. Seit 1992 hat sie über siebzig Ausstellungen kuratiert, wobei sie sich vor allem um die Suche nach neuen kuratorischen Formaten und Modellen zur Präsentation kritischer kuratorischer Diskurse und sozial und politisch engagierter Kunstpraktiken bemüht. Sie war nationale Kuratorin für die mazedonische KünstlerInnenbeteiligung bei der Istanbul Biennale (1995, 1997 und 1999) und für die Ausstellung „Cosmopolis - Thessaloniki Biennale“ (2004). 2005 kuratierte sie das Projekt „The Workers’ Club“ bei der Internationalen Biennale für Zeitgenössische Kunst der Nationalgalerie in Prag.

2010 veröffentlichte sie das Buch „Gender Difference in the Balkans“ (Saarbrücken: VDM Verlag), ihre kritischen Texte und Abhandlungen sind zudem in Publikationen enthalten wie: Continuing Dialogues (Wien: JRP/Ringier, 2008); Manifesta Companion (Mailand: Silvana Editoriale, 2008); New Feminism: Worlds of Feminism, Queer and Networking Conditions (Wien: Löcker Verlag, 2007); Conversations with Gayatri Chakravorty Spivak (London: Seagull Books, 2007); Is Art History Global? (London: Routledge, 2007); East Art Map, hg. Irwin (London: Afterall, 2006).



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