english version
grafisches Element

too much, too soon!

AUSTELLUNGSDAUER: 15. Dezember - 17. Jänner 2019

ERÖFFNUNG: 14. Dezember 2018, 19.00-21.30 UHR

ROJEKTKURATORINNEN:Gülsen Bal & Walter Seidl »

Teilnehmende KünstlerInnen:

Mustafa Akkaya
Tim Brennan
Aydan Murtezaoğlu
Erkan Özgen
Milica Tomić
Lala Raščić
Christina Werner

In situ Performance: 14. Dezember, 20.00
Fortress Europe #82 von Tim Brennan

Veranstaltungsort:
Mekan 68
Neustiftgasse 68/1
1070 Wien


Die Ausstellung too much, too soon! verhandelt die jüngste politische Geschichte, die unterschiedliche Perspektiven auf die Realität des „einst“ und „jetzt“ einnimmt und daraus folgert, dass „Europa keinen einheitlichen Staat innerhalb seiner Grenzen zu bilden vermag“. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob das Projekt Europa hinsichtlich der Situation vor und nach 1989 wirklich reüssieren könne, wenn „die Vorstellung des Ostens als Produkt von Europa als Ideologie“(1) verstanden werden soll.

Das in dieser Argumentationskette vorherrschende Thema beruht im Wesentlichen auf der Frage, wie sich die sogenannte alternative und benachteiligte Linke in Zeiten geriert, in denen „Demokratie im Interesse europäischer Integration aufgehoben zu sein scheint und mit ihr das Fortbestehen der Eurozone“, und in weiterer Folge das fragwürdige transhistorische Verlangen nach nationaler Eigenständigkeit sowie nach souveränen Nationalstaaten. Wie entstehen in diesem Kontext nekropolitische Tendenzen und welche Formen des Wandels werden in aktuellen künstlerischen Praktiken verhandelt um neue Artikulationsmöglichkeiten zu generieren? Diese Themen fordern uns gegenwärtig heraus, uns mit Prozessen der Rückkehr zu einer „verlorenen Geschichte“ auseinanderzusetzen und einen kritischen Dialog zu führen, in dem politische Entwicklungen einander mit unvorhersehbaren Kräften bar jeglicher dialektischer Vermittlung überlappen.

Wie kann dies jedoch von einer künstlerischen Produktion reflektiert werden, die mittlerweile kanonisiert zu sein scheint und in der Unterdrückung zum Alltag gehört und Gefängnisse zu einem Heim werden, das ständig von Lärm umgeben ist?

In dieser Hinsicht hinterfragen die teilnehmenden KünstlerInnen von too much, too soon! wann Kunst in ihrer globalen Appropriiertheit zu Kunst wird und in ihrer sensiblen, jedoch bedeutsamen Souveränität mit aktuellen globalen politischen Entwicklungen in ihrem Bestreben nach einer Wahrheitsfindung in dieser Welt korreliert.

-------------

1. Buden, Boris (2007), ‘The post-Yugoslavian condition of institutional critique.’
Siehe: http://transform.eipcp.net/transversal/0208/buden/en.


Mustafa Akkaya

Mustafa Akkaya Link

The imputed Power

Installation, unterschiedliche Größen, 2018


Mustafa Akkaya verwendet ausgeklügelte Techniken in seiner jüngsten künstlerischen Praxis mit kniffligen, skulpturalen 3-D gedruckten Figuren von Menschen aus dem Alltag, von Tieren und Objekten, die elegant erscheinen mögen, jedoch auch das „Böse verkörpern, da sie seltsame und unheimliche Eigenschaften in sich tragen“, die sich in ihrer Komplexität als Tyrannei der Realität wiederspiegelt.

Seine Arbeiten zeugen von einer Qualität, die sich auf vielerlei Momente bezieht, in denen das verblassende Verlangen nach Hegemonie von den vorherrschenden Risiken als Symptome unserer Zeit überschattet wird. Akkayas neu geschaffene Installation The Imputed Power(Die unterstellte Macht) setzt sich mit dem Ausnahmezustand der Migration in Zypern auseinander, die in den 1950er Jahren begann und uns die Willkür jener Pufferzone vor Augen führt, die auch als „Grüne Linie“ bekannt ist, ein 180 km langer Landstreifen, der das Land auf dieser Insel in zwei Teile trennt, die türkisch-zypriotische Gemeinschaft im Norden und die türkisch-griechische im Süden, in einem Landesteil, der von einer beispielhaften und relativ unberührten Natur gekennzeichnet ist, jedoch ein unrealistisches Szenario darstellt, das von konstanten Prozessen des Widerstands gekennzeichnet ist.


Tim Brennan

Tim Brennan Link

Fortress Europe #82

Performance und Künstleredition, 2018


Tim Brennans fortlaufende Werkserie Fortress Europe (Festung Europa) begann 1990, zwei Jahre vor Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht und der Formierung der EU unter ihrer damaligen 12-Sterne Flagge. Das Projekt ist von der damaligen (1989/90) Flüchtlingslage in London getragen, in der Brennan als Teilzeitvolontär in der kurdischen Arbeitervereinigung in Hackney tätig war und mit den politischen Schriften von Ambalavaner Sivanandan und Rüştü Yürükoğlu vertraut wurde. Die Arbeit entstand als unabhängiges Produkt und umfasst bisher 105 Teile.

Fortress Europe #82 wurde als erstes 2015 im Northern Centre of Contemporary Art in Sunderland als Teil der Ausstellung „Happiness is A New Idea” und in Zusammenhang mit dem Sunderland Literaturfestival gezeigt. Die Arbeit besteht aus einem unzusammenhängenden Reisebericht, der diskursiv eine ausführliche Tour durch Kurdistan und die Türkei aus den 1990ern wiedergibt. Dabei werden Aspekte des Schreibens sowohl von zuvor als auch danach berücksichtigt. Die Arbeit ist in 12 Teile gegliedert und besteht aus „Stimmen“, die von der Tradition des Heldengedichts herrühren.

Fortress Europe #82 ist nicht nur auf eine Präsentationsweise beschränkt, sondern kann in vielen Facetten auftauchen, von Wandinstallation bis Chorrezitation und Künstlerbuch bzw. –edition. In der Ausstellung too much, too soon! ist ein limitiertes Box Set als Edition erhältlich.


Fotocredit:

Fortress Europe No.9
2 Tage einer skulpturalen Performance
VIP Film, Berlin, Oktober 1990


Aydan Murtezaoglu

Aydan Murtezaoglu Link

In Charge

Portfolio mit 8 Offset Lithografien, 48,9 x 68,6 cm (x 7) und 68,6 x 48,9 cm (x 1), 2009


Aydan Murtezaoğlu beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den Grenzen und strukturellen Einschränkungen innerhalb der türkischen Gesellschaft und wie Gender Rollen in Familienbeziehungen reproduziert werden, bei denen mögliche Wege der Flucht, Praktiken des Ungehorsams und Widerstands sowie Szenarien des Zerwürfnisses im Raum stehen. Sie artikuliert diese Themen aus einer „inneren Perspektive“ heraus, die die Position der Künstlerin problematisiert, da sie als externe Kritikerin einer Kultur, an der sie selbst teilnimmt, fungiert.

Murtezaoğlu sucht nach Möglichkeiten, ihr Eingebundensein in spezifische soziale Strukturen zu artikulieren, sowie die Verantwortung für jene soziale Umgebung, in der sie als Künstlerin tätig ist, zu übernehmen. Sie formuliert diese Bedenken in den acht Offset Lithografien In Charge, die als Portfolio in der Edition von René Block herausgegeben sind. Die Motive basieren auf ihren Fotografien, die Reenactments von häuslichen Szenen in der Öffentlichkeit nachstellen. Obwohl die Künstlerin selbst immer eine der ProtagonistInnen darstellt, ist es nicht ihr Ziel, autobiografische Züge heraufzubeschwören. Murtezaoğlu geht es eher darum, eine Vertrauensposition einzunehmen um in möglichst viele Rollen schlüpfen zu können. Die Künstlerin zeigt sich dafür verantwortlich, unterschiedliche Aspekte diverser Rollenkonstellationen und ihrer Hintergründe zu ergründen. Doch vermeidet sie dabei eine emotionale bzw. anklagende kritische Haltung. Anstelle dessen befasst sie sich mit Aspekten wie existierende Gemeinsamkeiten, Familienbande sowie die resultierenden Gegensätze. Ihre Untersuchungen einer sozialen Realität erhellen unsere Sicht auf fragwürdige Faktoren und Widersprüche, die neue und offenere Formen der Reflektion ermöglichen.



Courtesy: Edition Block


Erkan Özgen

Erkan Özgen Link

First Untitled

Installation, 2012


Im Sinne eines generationsbedingten Verhandelns und existentiellen Nachdenkens über die Stimulatoren des Neoliberalismus und seinen weitaus größer als gedachten Auswirkungen auf einem Mikro- und Makrolevel der Emanzipation – ähnlich wie Rancières Argument über die politische Bedeutung von Kunst – verweist Erkan Özgen auf Formen des Prekariats, die nicht neu erscheinen, wenn es um die Geschichte des Kampfes im Allgemeinen geht, um jenen trägen Momenten entgegen zu wirken, die in einzelnen Fällen Besonderheiten markieren. In dieser Hinsicht entstehen zwei Seiten einer negierten Repräsentation in einem doppelten Spannungsfeld, in dem die Widerstandkraft der Kunst in einem Verhältnis zu zwei Widerstandsformen steht, jener des Individuums im täglichen Leben sowie einer kollektiven Form der Gegenwehr. Diese Absenz symbolisiert Özgens „Schädelkappe“, First Untitled, in deren Zentrum sich jenes Negativbild befindet, das den nicht-repräsentativen Prozess eines lang andauernden Widerstands betont, der sich in unterschiedlichen Marginalisierungsformationen breit machte und sich in seinem Objekt als intensives visuelles Zeichen verdichtet. Sein Kunstwerk lädt uns dazu ein, über Symbole nachzudenken, die in Zusammenhang zu historischen Ausschreitungen von den Massenprotesten aus 1968 bis zu jenen von Gezi Park stehen. Sein Kunstwerk lädt uns dazu ein, über Symbole nachzudenken, die in Zusammenhang zu historischen Ausschreitungen von den Massenprotesten aus 1968 bis zu jenen von Gezi Park stehen.


Milica Tomić

Milica Tomić Link

One day, instead of one night, a burst of machine-gun fire will flash, if light cannot come otherwise (Oskar Davico – Teil eines Gedichts)

Video, Mediendokumentation, 10 min


Künstlerinnenstatement von Milica Tomić:
 
Im Herbst 2009 suchte ich über zwei Monate spezielle Stätten auf, an denen erfolgreich antifaschistische Aktionen stattfanden, die von jugoslawischen Partisanen und den BürgerInnen von Belgrad gegen die deutsche Besetzung während des zweiten Weltkriegs durchgeführt wurden. Die Fotos, die während dieser mehrmals durchgeführten Spaziergänge entstanden sind, dokumentieren eine Aktion/Intervention, bei der ein immaterielles Monument an Orten entstand, die nicht Teil des allgemeinen Gedächtnisses sind. So stellte sich die Frage nach dem heutigen Antifaschismus und seinem Verschwinden in der offiziellen Geschichte und dem allgemeinen Gedächtnis bzw. nach seiner Aktualität hinsichtlich neuer Gegebenheiten sowie neuer Formen des Faschismus. Heute ist es einfach Faschismus in seinen exzessiven Formen zu erkennen, aber was geschieht mit dem Faschismus, der uns alle umgibt und nicht sofort erkannt werden kann, der jedoch Gesetze und Regierungen durchdringt?

 
Milica Tomićs Installation One day, instead of one night, a burst of machine-gun fire will flash, if light cannot come otherwise wurde nach dem Fragment eines Gedichtes des jugoslawischen Partisanen und Schriftsteller Oskar Davičo benannt und besteht aus einem Video und einer Zeitungsdokumentation von Spazieraktionen, die die Künstlerin zwischen September und Oktober 2009 durchführte und während der sie vergessene Stätten in Belgrad besuchte, in denen während des zweiten Weltkrieges antifaschistische Aktionen durchgeführt wurden. Ihre Arbeit thematisiert die soziale Amnesie und die Auslöschung der Erinnerung an den antifaschistischen Kampf der Volks- und Befreiungsarmee und betont ihre Relevanz für die Gegenwart, in der unsichtbare Formen des Faschismus innerhalb der Gesetze und dem sozialen Leben auftauchen. Das Video zeigt eine große Frau, die Künstlerin selbst, die durch die Straßen von Belgrad zieht, und in der einen Hand eine Einkaufstasche trägt, in der anderen ein Maschinengewehr. Die Kamera folgt ihr aus der Distanz und fokussiert auf die Menge, die Künstlerin schreitet völlig unbemerkt durch die Gegend und niemand reagiert. Die Tonaufnahmen im Hintergrund bestehen aus seiner Serie von Interviews, die Tomić mit den ProtagonistInnen der antifaschistischen und kommunistischen Bewegung in Belgrad durchführte, Leute, die an den historischen Ereignissen teilgenommen haben, an die die Künstlerin erinnert. Die Atmosphäre der Apathie, die sich in der Straße breit macht, ist mit emotionalen Statements sowie der Überzeugung der wahren ProtagonistInnen der antifaschistischen Bewegungen gepaart. Die Aktion ist symbolisch den jungen Mitgliedern der anarchosyndikalen Initiative gewidmet, die während der Zeit, in der die Künstlerin die Aktion durchführte wegen internationalem Terrorismus angeklagt waren, da sie vor der griechischen Botschaft in Belgrad aus Solidarität mit Griechenland demonstrierten. Tomićs Arbeit stellt eine öffentliche Intervention dar, die symbolisch ein immaterielles Monument an die politische Vorstellungskraft in Vergangenheit und Gegenwart errichtet. Sie kommentiert die legislativen Einschränkungen und das Recht des zivilen Ungehorsams sowie das Recht, den öffentlichen Raum zu benutzen und hinterfragt indirekt die Gegengewalt, die gegen Terror ausgeübt wird sowie die Idee des Nationalstaates, der jegliche Verfassungsrichtlinien außer Kraft setzt.

WHW - Who, How & for Whom
 
Sound: Interviews mit Partisanen und Mitglieder der Befreiungsarmee während des zweiten Weltkrieges (On Love Afterwards, 2003)
Interviewte Personen: Šime Kronja, Jelena Kadenić, Radošin Rajević, Dimitrije Bajalica
Kamera/Sound: Staša Tomić
Editing: Miloš Stojanović
Sound Design: Vladimir Janković Slonče
Foto: Srdjan Veljović

Gewidmet den Mitgliedern der Anarcho-Syndikatsinitiative in Belgrad, 2009
 
Aktion/Intervention im öffentlichen Raum, Belgrad, 2009


Lala Raščić

Lala Raščić Link

Conflict Syntax

Soundinstallation, 2018


Conflict Syntax ist ein akustisches Monodrama, das auf dem Versuch der Künstlerin beruht, eine quantitative Analyse des Audioarchivs Testimony – Truth or Politics zu erstellen. Conflict Syntax begann als Konzept, als Vorschlag, in dem der Akt der Zeugenaussage von Kontext, Affekt, Emotion, Erinnerung befreit wird. Das Archiv wird als Korpus von Daten begriffen und in formale Elemente der Sprache zerlegt, mit dem Ziel, objektive Summen und Werte zu generieren. Dieser Prozess glückte jedoch nicht ganz und so verwertete die Künstlerin die Teilergebnisse um ihre eigenen Untersuchungen in diesem Prozess der Schwierigkeitsstufen mit so einem Material zu arbeiten, durchzuführen. Die Interviews des Testimony – Truth or Politics Archivs wurden automatisch transkribiert und jedes

Interview wurde aufgrund von Wortfrequenzen analysiert. Die Resultate dieser Analyse wurden zu einem gesprochenen Wortskript zusammengefasst. Gleichzeitig wurde ihr numerischer Wert in Soundpartikel übersetzt, die an die Länge des Monodramas angepasst wurden.

Conflict Syntax behandelt das kontextuell aufgeladene Material des Testimony – Truth or Politics Archivs und die Themen, mit denen es sich auseinander setzt. Das ultimative Prädikat von Testimony – Truth or Politics ist die Frage nach Gerechtigkeit. Hierbei handelt es sich um einen neuralgischen Punkt in der Debatte um den Krieg in Ex-Jugoslawien und die darauffolgende Phase des Übergangs in ihrer Flüchtigkeit, Unterbrochenheit und Wandelbarkeit. Conflict Syntax bildet eine Dekonstruktion und Re – Signifikation des untersuchten Materials aus dem Archiv, das wie Rohdaten behandelt wird um den heterogenen Inhalt dieses Archivkorpuses zu homogenisieren und neue Lesarten zu ermöglichen.


Autorin, Performerin und Produzentin: Lala Raščić

Conflict Syntax wurde von Noa Treister und dem Zentrum für kulturelle Dekontamination in Belgrad in Auftrag gegeben.


Christina Werner

Christina Werner Link

The Boys Are Back

Einkanal-Videoinstallation, 2015-16

In ihrer Videoinstallation The Boys Are Back beschäftigt sich Christina Werner mit rechten europäischen Netzwerken und deren popkultureller Medienpräsenz bzw. Repräsentanz. In einer Zeit, in der sich in Europa der Diskurs über gesellschaftspolitische Probleme und Fragestellungen in rasanter Geschwindigkeit nach rechts bewegt, versucht die Künstlerin, die Brüchigkeit des demokratischen Systems und die Strategien, mit der sich die rechte Kraft in der Gesellschaft durchsetzen will, zu analysieren. Das Video zeigt den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders während einer Rede in der Wiener Hofburg 2015. Was zu sehen ist, ist jedoch lediglich eine Einstellung auf seine Füße, während er auf der Bühne steht und spricht. In seiner kontroversiellen Rede kritisierte Wilders den Islam als Ideologie, die Hass und Krieg schürt. Danach versuchte die Initiative österreichischer Muslime ihn zu verklagen, jedoch verwehrten sich die niederländischen Behörden dagegen, da Religionskritik in den Niederlanden keinen kriminellen Akt darstelle.

Das Video trägt somit in einem frühen Stadium zur Debatte über rechtsextreme Tendenzen in Europa bei, noch vor dem “summer of migration” und dem zu dieser Zeit nicht vorhersehbaren Regierungswechsel in Österreich 2017.


Unterstützt von:

Stadtteilkultur, Interkulturalität und Internationale Angelegenheiten
Magistratsabteilung 7 – Bildende Kunst
ERSTE Foundation

In Zusammenarbeit mit:

Manchester Metropolitan University
Smallprints
ARUCAD - Arkin University of Creative Arts and Design




grafisches Element