
Sabine
Bitter /Helmut Weber Die in Vancouver und Wien lebenden Künstler
Sabine Bitter und Helmut Weber arbeiten seit 1993 an Themen der urbanen
Geografie, architektonischer Repräsentation und visueller Politik.
Foto und Videoarbeiten wie «Recent Geographies», «Caracas,
Hecho en Venezuela» und «LIVE LIKE THIS» arbeiten mit
spezifischen Momenten der kulturellen Logik von Neoliberalismus und Globalisierung.
www.lot.at
Petra Gerschner ist Künstlerin und Kuratorin und
machte 1999 ihr Diplom an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Ihre Arbeit inkludiert Projekte im öffentlichen Raum, Foto- und Videoinstallationen,
sie nahm an Ausstellungen wie 25 PEACES/Europart in Wien oder Double Check
bei Camera Austria teil und realisierte als Kuratorin Projekte u.a. in
München, Berlin, Kalkutta, New York und Washington. 2007 initiierte
sie im Kontext der Proteste gegen das Gipfeltreffen der G8-Staaten in
Heiligendamm das internationale Kunstprojekt:
www.holy-damn-it.org.
Marina Grzinic/Aina Smid – Sie hatten eine Punkband. Sie
waren PerformancekünstlerInnen. Seit 1982 arbeiten Marina Grzinic
und Aina Smid mit Video. Sie kooperierten in mehr als 40 Videoprojekten,
produzierten einen 16mm Film sowie mehrere Film- und Medieninstallationen.
Sie leiteten Video-Dokumentationen und TV-Produktionen und produzierten
1997 eine interaktive CD-ROM für das ZKM Karlsruhe. In 25 Jahren
Zusammenarbeit zeigten Marina Grzıinic´ und Aina Sımid ihre Videoarbeiten
und Installationen international auf mehr als 100 Video-Festivals und
gewannen mehrere Auszeichnungen. Das Oberhausner Kurzfilmfestival präsentierte
2003 eine Retrospektive (1985-2003) Als Teil des INDEX-Projekts wurde
zuletzt in Wien 2004 die DVD Compilation ihrer Arbeiten veröffentlicht.
http://www.index-dvd.at/de/program/005
Andrea Ressi Die 1970 in Graz geborene Künstlerin
studierte Architektur und bildende Kunst an der TU Graz (Diplom 1997),
an der Kunstakademie in Antwerpen, der University of East London und von
1996-2000 an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien (Diplom
2000). Andrea Ressi hat in ihrer Auseinandersetzung mit den veränderten
Wahrnehmungsbedingungen und Konditionen unserer Weltsicht eine individuelle
künstlerische Sprache entwickelt und wurde dafür bereits mit
Förderungspreisen ausgezeichnet.
Ursula
Biemann setzt sich als Künstlerin, Theoretikerin und Kuratorin
mit geopolitischen Verschiebungen, Arbeitsmigration und extraterritorialen
Zonen auseinander. Von Performing the Border (1999) zu Contained Mobility
(2004) sind Grenze und Mobilität wiederkehrende Themen in ihren Video-Essays.
Sie initiierte das Gemeinschaftsprojekt B-Zone, Kunstwerke Berlin (2005),
zu dem auch ihre Videorecherche zur Kaspischen Ölgeographie Black
Sea Files (2005) gehört. Ihr Mehr- Kanal-Video Sahara Chronicle (2006-2007)
zeichnet das trans-saharische Migrationssystem von Niger nach Marokko
nach. Sie ist Kuratorin der Ausstellungen Geography and the Politics of
Mobility, Generali Foundation, Wien (2003) und The Maghreb Connection,
Townhouse Gallery, Kairo (2006). Ihr jüngster Video-Essay X-Mission
untersucht Diskurse zu Palästinensischen Flüchtlingslagern im
Nahen Osten. Ursula Biemann hat zahlreiche Bücher und Aufsätze
veröffentlicht, u.a. eine Monographie ihrer Videoarbeiten, Mission
Reports (2008), erschienen bei Cornerhouse Publishers. Sie forscht an
den Universitäten für Kunst und Gestaltung in Zürich und
Genf.
www.geobodies.org
hackitectura.net – Als hackitectura.net entwickeln
die Architekten/Programmierer Pablo de Soto, Sergio Moreno und Jose Perez
de Lama (aka osfa) künstlerische und theoretische Projekte rund um
Fragen von Raum, elektronischen Strömen und sozialen Netzwerken.
Hackitectura.net setzt dabei auf Echtzeit-Kommunikation, free software,
kollektives Arbeiten und emanzipatorischen Gebrauch von Technologien.
Ihre Arbeit beschäftigt sich mit dem Erzeugen von Räumen und
Infrastrukturen der Teilnahme und Verbundenheit, u.a. Indymedia Estrecho
(seit 2003 in Zusammenarbeit mit einem breitgefächerten Netzwerk
an Sozialbewegungen in Südspanien und Nordafrika), La Multitud Conectada
(Huelva, 2003), Fadaiat (ein grenzüberschreitendes Medienlabor und
Event zwischen Tarifa und Tangier, 2004 und 2005), Geografías Emergentes
(Extremadura, 2007), Situation Room (Laboral, Gijon, 2008) und GISS (seit
2005; globales free software video-streaming server network von Sergio
Moreno und GISS).
2006 haben hackitectura.net (gemeinsam mit Morales de Giles Arquitectos
und Esther Pizarro) das Konzept WikiPlaza für den internationalen
Wettbewerb Plaza de las Libertades entwickelt, um einen 30.000 Quadratmeter
großen öffentlichen Platz und ein Kulturgebäude zu bauen,
das die Erfahrungen der free software community der letzten Dekaden in
ein öffentliches Bauwerk in Sevilla integriert. Zwei verschiedene
Prototypen des Projekts werden in Paris (Wikiplaza-Paris, Mai 2009) und
bei der Sevilla Bienal Internacional de Arte Contemporaneo (Oktober 2008)
implementiert. Zu den Publikationen von hackitectura.net zählen u.a.
die Bücher “Fadaiat. Libertad de movimiento/ libertad de conocimiento”
(2006 – Spanisch, Englisch and Arabisch) und “Devenires cíborg.
Arquitectura, urbanismo y redes de comunicación” (von Jose
Pérez de Lama, 2006).
http://mcs.hackitectura.net
Judith Augustinovic beschäftigt sich mit den räumlichen,
subjektiv-körperlichen Verwicklungen von (S)ex, Trans/Gender, Sexualität
und Intimität, deren Verortungen sowie narrativen Einschreibungen
und varianten Präsentationen. Ihre transdisziplinäre Arbeit
und die entsprechenden Felduntersuchungen führt die Künstlerin,
Theoretikerin und Architektin u.a. in Wien und Rio de Janeiro durch. Auszeichnungen:
Experimentelle Tendenzen in der Architektur* (2000), Margarethe Schütte-Lihotzky
Projekt Stipendium (2001), Joseph Binder Award für Räumliche
Gestaltung* (2003). Artist-inresidence: Akademie Schloss Solitude* (2002-2003)
und Capacete, Rio de Janeiro (2004).
Ausstellungen/Aufführungen: Skinship N°0 (2006) in Rio de Janeiro;
Skin N°2* (2004) in Stuttgart und Lille; Skin (2003) in Stuttgart;
vanilla-space* (2003) in Stuttgart und Berlin; Architektur Biennale Venedig*
(2002). [* in Kooperation mit Herbert Stattler bis 2004]
Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer arbeiten
gemeinsam an Architektur-, Kunst- und Theorieprojekten zu den räumlichen
und kulturellen Effekten geopolitischer Transformation. In ihren Projekten
beschäftigen sie sich mit urbanen Netzwerkprozessen, geokulturellen
Krisenräumen, kultureller Beteiligung und Selbstbestimmung. Seit
2005 leiten sie das Projekt Networked Cultures, eine am Londoner Goldsmiths
College gegründete internationale Forschungsplattform zum Potenzial
translokal vernetzter Raumpraxen. Peter Mörtenböck
ist Professor für Visuelle Kultur an der Technischen Universität
Wien und Visiting Fellow am Goldsmiths College, University of London.
Helge Mooshammer leitet derzeit das Forschungsprojekt
„Relational Architecture“ am Institut für Kunst und Gestaltung
an der TU Wien und war im Frühjahr 2008 Research Fellow am Internationalen
Forschungszentrum für Kulturwissenschaften (IFK) in Wien.
www.networkedcultures.org
Oliver
Ressler lebt und arbeitet in Wien - an Projekten im urbanen öffentlichen
Raum, themenspezifischen Installationen in Ausstellungen und Videoarbeiten.
Die Inhalte erweisen sich als stringente: Praktiken wie Theorien der antikapitalistischen
Bewegungen, Formen des zivilen Ungehorsams und Widerstands, sozioökonomische
Alternativen, Rassismus. „Alternative Economics, Alternative Societies“
wurde in 21 verschiedenen Städten gezeigt, mit Einzelpräsentationen
in der Galerija SKUC, Ljubljana, 2003; Kunstraum Lünebrug, Deutschland
2004; Centro Cultural Conde Duque, MediaLabMadrid, Madrid, 2004; Platform
Garanti Contemporary Art Center, Istanbul, 2005 und dem Museum of Contemporary
Art Belgrade, 2005. Die projektbegleitenden Publikation wurde herausgegeben
am Wyspa Institute of Art, Gdansk, 2007. Kooperationsarbeiten waren: „Boom!“
gemeinsam mit David Thorne, „European Corrections Corporation“
über das Phänomen der Privatisierung von Gefängnissen mit
Martin Krenn und „What Would It Mean to Win?“ Heiligendamm
2007 mit Zanny Begg. Mit Dario Azzellini produzierte er „Venezuela
from Below“ 2004 und“ 5 Factories-Worker Control“ Venezuela
2006 gezeigt als 6-channel Video Installation im Berkeley Art Museum USA.
Er partizipierte an der Biennale in Prag 2005, Sevillia 2006, Moskau 2007
und Taipei 2008.
http://www.ressler.at
Erinç Seymen, lebt und arbeitet in Istanbul. Er graduierte
im Fachgebiet Malerei an der Mimar Sinan University 2006. Im selben Jahr
begann er sein MA-Programm Art & Design an der Yildiz Technical University.
Seymen arbeitet interdisziplinär, in unterschiedlichen Medien, wie
Malerei, Zeichnungen, Video- Installationen, Photografien, Wandgemälden,
Performance, elektro-akustischer Musik an Themen wie Militarismus, Nationalismus,
Gender-Politiken, Pop- Ikonografien, Macht-und Herrschaftsverhältnissen.
Er partizipierte in einigen Gruppen-Ausstellungen in Istanbul, Izmir,
Berlin Athen, Maribor, Wien und Lissabon sowie in Festivals in Basel,
Madrid, London und Rotterdam. Sein letztes Projekt wurde unter anderem
im Finnischen Museum of Photography in Helsinki und im Van Abbe Museim
in Eindhoven präsentiert. Er schreibt für Magazine wie art-ist,
Kaols GL und Siyahi und kooperiert auch mit der queer solidarity association
Lambda Istanbul.
Moira Zoitl wurde in Salzburg geboren, sie lebt und arbeitet
in Berlin. Sie studierte am Mozarteum Salzburg, absolvierte die Akademie
der bildenden Künste Wien und ergänzte ihre Studien mit einem
Abschluss an der UDK Berlin 1997. Ihr Œuvre inkludiert Arbeiten zu
Migration, Stadtentwicklung, Geschlecht ebenso wie autobiografische Arbeiten.
Ihre letzte Video-Installation adressiert Fragen der Re-Präsentation
und Selbstermächtigung phillipinischer Hausarbeiterinnen in Hong
Kong „Chat(t)er Gardens, Stories by and about Filipina Workers,
2004-2008“ oder eben die verschiedenen Dimensionen von Nation, „Rasse“
und Geschlecht der Arbeitsmigration im Kontext neo-postfordistischer Diskurse
( In Winter It’s Cold Outside, 2006) Kollaborative und kuratorische
Arbeiten waren: Sex Myth? Ideas and Images of Artists Images of Artists,
(2006 NGBK, Berlin, Forum Stadtpark Graz und der Hochschule für Grafik
und Buchkunst Leipzig. 2007 Overbeck-Gesellschaft Kunstverein Lübeck)
und Dreams of Art Spaces Collected, Künstlerbund Berlin, D (mit Dorothee
Albrecht, Andreas Schmid, und anderen unterstützt von IGBK).
Ausstellungen (Auswahl): 2Show Down, Projektraum exex, St. Gallen, Moira
Zoitl und Ricarda Denzer, Kunsthalle Exnergasse, As in real life, P74
Gallery, Ljubljana, work/labour* Lewis Glucksman Gallery, Cork Ireland,
OBG Ormeau Bath Gallery und Galerie im Taxispalais Innsbruck, Equal and
less Equal, Museum on the Seam, Israel.
http://www.moirazoitl.com/
Personal
Cinema ist ein internationales Neue Medien-Kollektiv, das die
Entwicklung eines Präsentations- und Distributionssystems einfordert,
das sich dem Lokalen, dem Individuellen und auch dem Unprofitablen zuwendet.
Personal Cinema befasst sich mit der Präsentation von Multimedia-Arbeiten
wie beispielsweise Videospielen, Software, Dokumentationen oder Videos,
die im Rahmen einer unabhängiger Praxis und Produktion entstehen,
und sich von den durch die Industrie und die kommerziellen Medien aufgezwungenen
unterscheiden.
Personal Cinema sieht seine Aufgabe in der Organisation von Projekten
und Veranstaltungen, die sich für ein kritisches Denken in der Öffentlichkeit
engagieren und Alternativen zur neuen globalen Homogenität anbieten.
Die Aufmerksamkeit wird auf Problematiken lokaler Geltungsbereiche gelenkt,
und der Versuch unternommen, die unterschiedlichen kulturellen Besonderheiten,
die die gesellschaftliche Identiät des Individuums begründen,
zu erforschen. Außerdem werden öffentliche Kontexte entwickelt,
über die sich Minderheiten ausdrücken und darstellen können.
Personal Cinema ist sowohl im physischen als auch im
virtuellen Raum tätig und kooperiert mit Künstlern und anderen
sozialen Gruppen, die mit uns dieselben Anliegen teilen, indem sie sich
ebenfalls der Öffnung eines sichtbaren Raums zur Diskussion sozialer,
kultureller und politischer Themen widmen.
http://www.personalcinema.org
The
Erasers sind eine Gruppierung, deren Arbeit auf der Integration
verschiedener, scheinbar unterschiedlicher Elemente basiert, wie etwa
Live Cinema, musikalische Improvisation, performative Aktionen, Internet
und Installationsmethoden. The Erasers sind ein offener Kreis, der immer
aus gerade sovielen Personen besteht, wie das jeweilige Projekt benötigt
und die alle innerhalb der freien Vereinigung, die die Erasers darstellen,
Funktionen erfüllen. Die Suche nach Gelegenheiten, ihre Tätigkeit
einem offenen und unvoreingenommenen Publikum zu präsentieren, führte
The Erasers zu Arbeiten unter verschiedenen Pseudonymen, wie etwa: The
Instructors oder The Curators.
Ilias
Marmaras (GR) ist Medienkünstler. Er ist Initiator und Mitbegründer
von Personal Cinema. In seiner Arbeit beschäftigt er sich zumeist
mit alternativen Videospielen und virtuellen 3D-Umgebungen im Internet.
Er initiierte das kulturpolitische Neue Medien-Projekt “The Making
of Balkan Wars: The Game” und dessen zentrales Videospiel “The
Balkan Mall”. Er schreibt und publiziert kritische Artikel zu den
Themen Ästhetik, Politik und Neue Medien in europäischen Magazinen,
Zeitungen und Webseiten. Unter seinen aktuellen Arbeiten ist das Lernvideospiele
“Resist”, ein Spiel für Jugendliche zum Thema Drogenprävention.
In früheren Jahren stellte er weltweit Malerei aus und arbeitete
weiters als Art Director bzw. Koproduzent zahlreicher Dokumentarfilme
für weltweit agierende Produktionsfirmen wie PBS, NBC, BBC WORLD,
ARTE und WLIW.
Daphne
Dragona (GR) ist Kuratorin und organisiert Projekte im Feld Neuer
Medienkunst. Von 2001 bis 2006 war sie Koordinatorin des Fournos Center
für digitale Kultur, Athen und zugleich Programmkuratorin und Koordinatorin
des medi@terra International Art and Technology Festival in Athen. Sie
ist Mitglied des international tätigen Neue Medien-Kollektivs Personal
Cinema, als dessen Sprecherin sie auch für PR zuständig ist.
In den letzten Jahren setzt sie sich thematisch vor allem mit Spielen
als Plattform gesellschaftlicher Veränderung auseinander. Sie war
Kokuratorin der Gameworld Ausstellung 2007 im Laboral Centro de Arte y
Industrial, Gijon, Spanien und leitete dort auch die Gameworld LABworkshops.
Sie schreibt über Neue Medien für das in Athen erscheinende
Gratismagazin VELVET.
Sister0.
Performancekünstlerin, arbeitet im Feld experimenteller Medien und
bildender Kunst. In Europa, in Australien, manchmal in Südamerika.
Ihr spezielles Interesse gilt dem Meme-Hacking, metaphysischen Netzwerken,
Hommagen an parapsychische Manifestationen des späten 19. frühen
20. Jahrhunderts, politischem Kabarett und den so erzeugten Erfahrungs-&
Erlebniswelten.
Ihr letztes Projekt, „paraphernalia“, demonstriert dies durch
sensitive Sound-Objekte, fabriziert von transformierten Gamepads, –
Talismane, die Klänge u. a. generieren und kontrollieren. Ähnlich
einer Radioübertragung - irgendwoher - eventuell von der „anderen
Seite“?
Dr.
Richard Barbrook ist Autor von Imaginary Futures, erschienen
im Mai 2007, Pluto Press. Er verfasste zahlreiche einflussreichen Essays
über den Zusammenstoss zwischen Kommerz und Kooperation im Internet,
darunter: 'The Hi-Tech Gift Economy', 'Cyber-communism', 'The Regulation
of Liberty' und, gemeinsam mit Andy Cameron, 'The Californian Ideology'.
Jesse
Darlin' ist Piratin. Rebellin, post-postmodernist, post-populistische
Performerin und „Rent-A-Muse“. Sie studierte an der Gerrit
Rietveld Academie Kunst und an der Theaterschule Amsterdam Schauspiel.
Sie war Köchin, Diebin, Ehefrau, Geliebte, Malermodell, Körperdouble
und teenage pornstar. Darlin' queert die Plattformen und die Disziplinen
- Performance, Live Musik, Literatur, Collagen, Illustration, „experimentelles
Leben“, sie geht ins und wird selbst Spektakel um es schließlich
zu transzendieren. Sie kooperierte u. a. mit dem Musiker Fyfe Dangerfield,
dem Maler Jan Maris, der Performancekünstlerin SisterO, der Fotografin
Cereinyn Ord, Memecraft engineer/ elektronischer Musiker Decoy und der
Künstlerin Ossa Kierkegaard. Lebt und arbeitet in Paris, Amsterdam,
Portland, Seattle und London.
XLterrestrials
verorten sich künstlerisch im Umkreis Craig Baldwin’s und dem
„Artist Television Acess“- Project San Francisco - einer der
wichtigsten Plattformen für MedienAktivistInnen der US/A. Zur Zeit
arbeiten sie in Berlin an zwei Projekten. In einem davon, in Zusammenarbeit
mit Media Decompression Berlin, sammeln und archivieren sie politische,
experi-mentelle und underground Film- und Videoarbeiten, welche in einem
digital organisierten Archiv zugänglich gemacht werden sollen.
Pod p Podinski ist Medienaktivist, Kunst-Organismus,
DJ und Mitbegründer der XL Terrestrials: eine Aktions-Gruppe
für psychomediale Analysen und virtuelle Exorzismen des mitlitärischen
Entertainment-Komplex. Mit edukativen Hintergrund aus Kommunikationswissenschaften,
Film und Theater arbeitete er primär an den Frontlinien der Indymedia-Platformen
in San Francisco und Berlin. Produziert werden Film;- Audio;- und Textfabrikate
und spezifisch taktile Medienanwendungen für Kunst;- Medien;- und
andere Echtzeit—Events, wie etwa Next 5 Minutes, diverse No Border
Camps, Ars Electronica, WTO, G8 und andere, verschiedene Aktionen zur
Wiederaneignung des kulturellen Raums.
monochrom,
ist ein internationales Kunst-Technologie-Philosophie Kollektiv mit Büro
im Wiener Museumsquartier (im 'Quartier für digitale Kultur'). Gegründet
1993 von Johannes Grenzfurthner und Franz Ablinger.
Weitere Mitglieder der Gruppe sind: Evelyn Fürlinger, Harald List,
Anika Kronberger, Frank Apunkt Schneider, Daniel Fabry und Günther
Friesinger. Seit November 2005 ist Roland Gratzer PR Content Manager der
Gruppe. Dezember 2006 wurde Jacob Appelbaum offizieller 'monochrom Ambassador'.
Jaesper
Alvaer, geb.1973 Kopenhagen, wuchs auf in Oslo, lebt und arbeitet
in Prag und Berlin. Studium an der Cooper Union School of Art, New York;
AVU Prag; Center Contemporary Art, Kitakyushu / Japan. Im Laufe seiner
Karriere präsentierte er seine Arbeit in mehreren Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen
in Prag, Bratislava, Oslo, Budapest, Paris, Berlin, Stuttgart, Leipzig,
Belfast, Seattle, Los Angeles, Dundee, London, Lisbon, Wroclaw, Hong Kong,
Kokura, Beijing, China, Chicago, New York, Delft, Graz und Wien.
Société
Réaliste ist eine 2004 von Ferenc Gróf
und Jean-Baptiste Naudy in Paris gegründete
Kooperative, die sich der Entwicklung von Forschungs- und Wirtschafts-strukturen
im Bereich territorialer Ergonomie, experimenteller Wirtschaft, politischem
Design oder ihrer Gegen-strategien widmet. Société Réaliste
veröffentlichte 2008 u. a. Beiträge für Utopia Transfer
(Kiscelli Muzeum, Budapest), Economie 0 (La Ménagerie de Verre,
Paris), Transmediale 08: Conspire (Haus der Kulturen der Welt, Berlin),
Konferenzen in La Cantine (Paris), Maison Descartes (Amsterdam), Café
Pompier (Bordeaux), uqbar (Berlin), Jan van Eyck Academie (Maastricht)
und Artikel für Journal of Visual Culture (London) und The HTV (Amsterdam).
cuntstunt
ist ein feminist grrrl-Zine. Feministischer „Handapparat“,
subjektive An/Sammlung von Texten, Bildern oder Collagen. Feminismus,
Anarchismus, Positionen zu Sexualität, Identitätspolitik, Arbeit,
Queer Theory und Musik sind die Themen, die zur Verhandlung stehen. Nicht
nur um Ergebnisse oder Folgerung oder Konsequenzen ihrer projektbezogenen
Forschungen auszutauschen, sondern auch, um all die anderen interessanten
Dinge, die, die sich so dazwischen finden, untereinander und an (möglichst
viele) andere zu verteilen.
Es ist so etwas wie das „Best-of“ des gesichteten Materials:
Text- und Bilddokumente auf diversen Festplatten, Sketches auf Notizblöcken,
alte Schulcollagen und jüngere Liedtexte, rekurrierend auf subjektive
mp3 Playlists. cuntstunt bringt das zurück aufs Papier. Material,
das sonst einfach verloren geht, gerettet aus den Untiefen ihrer Festplatten
und Papierstöße. Die erste Ausgabe kam 2003, die zweite 2006
heraus, die dritte ist in Arbeit: http://cuntstunt.net
Zampa
di Leone: Im Visier stehen zeitgenössische Kunst und kultureller
Aktivismus, vor allem anderen, der der Balkanregionen. Zampa di Leones
Aktionen finden sich als historisierte - immer zur richtigen Zeit am richtigen
Ort. Die Arbeiten entstanden zu einem Zeitpunkt fiktionaler Geschichte
(Tradition) um deren Verfälschung brutal zu negieren. Zampa di Leones
erstes Zine „In The Arse of the Balkans“
parodiert die generöse Tendenz der Politik manch namhafter Kuratoren:
der Balkanisierung von Kunst und ihrer Praktiken. Kritik an zeitgenössischen
Kunstausstellungen von/mit/aus/ letztendlich immer über den Balkan.
Lukas
Pusch Geboren 1980 in Wien. Studium der Malerei in Wien, Moskau
und Dresden. Lebt und arbeitet in Wien. Die letzten Gruppen und Einzelausstellungen:
2008 Hommage an Bianca Lehrer. Konzett, Galerie,Wien / A. 2007 Vienna
Voodoo. Art is uninteresting complete. und Investmentfond Blue Chips.
Konzett, Galerie,Wien / A. Tiere II. Kuhstall Moosalpe im Allgäu,
Deutschland. Präsentation in der Galerie Konzett. - ViennAfair 2007,
Präsentation Buchhandlung Walther König. Art Cologne 2007, Köln
/ D - Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln / Deutschland.
2006 Alle Tiere im Wald. SWINGR, raumaufzeit, Wien / A.. 2006 Präsentation
der Buchhandlung Walther König. Art Cologne 2006, Köln / DeutschlandMaslow´s
Cream. Anorak, Wien / Österreich Strange Cargo. quartier21, Wien
/ A. camp.lab 1. fluc / FQ-Kunsthalle praterstern, Wien /A Nairobi Retour.
Kunsthalle Wien, project space, Wien / Österreich sowie Radikal Deko.
Blogger Apartment Berlin, Berlin / D.
Ira
Hadzic wurde 1979 in Sarajevo geboren. Mit acht Jahren wurde
sie Pioneer und schwor, immer zu fleißig zu lernen und zu arbeiten.
Im Herzen Arbeit liegt eine Lehre: Nachdenken, wie die Dinge anders sein
könnten. Da Lernen Leben ist und vice versa, rekurrieren I.H.s biografische
Daten aus den Versuchen, das offenbar Fremde wie das offenbar Vertraute
zu verstehen und über das ‚Selbstverständliche’
hinaus zu erforschen. Sie studierte Kulturanthropologie und Amerikanische
Kultur und Literatur in England und Deutschland, graduierte 2005 und zog
nach Berlin, wo sie derzeit lebt. Gemeinsam mit Almir Mustafic
operiert sie unter dem Namen Meereshund im Bereich Film,
Foto, Text, Illustration, Ausstellung, Beobachtung, Übersetzung und
Improvisation.
Stefan
Rusu: Ausgehend von Chisnau (Republik Moldawien) und Bukarest
(Rumänien) richtet der Video-Künstler und Kurator Stefan
Rusu sein Interesse auf Interventionsstrategien in unerforschten
fernöstlichen Regionen, wie Zentralasien, Sibirien und die Mongolei.
Meist steht die Aneignung sozialer und kultureller Aspekte zwischen den
fernöstlichen und osteuropäischen Regionen im Vordergrund, wobei
langfristige Kooperationen mit Künstlern und Kunstinitiativen dieser
Regionen forciert werden. Seit 2005 arbeitet Rusu an einem TV-Projekt
von [KSA:K]-Contemporary Art Center in Chisinau und wurde zum Chefredakteur
des AATV-Programms. 2005/06 partizipierte er am Curatorial Training Program
von De Appel, und war Co-Kurator von Mercury in Retrograde.
Christoph
Theiler lebt und arbeitet als freischaffender Musiker und Künstler
in Wien. Seit Mitte der 1980er Jahre zahlreiche Konzerte als Solist und
Kammermusiker, umfassendes kompositorisches Werk. Kompositionen für
Theaterproduktionen, insbesondere für das Theater "meyerhold
unltd.". Seit 1997 zunehmend Kompositionen im Bereich Hörspiel
(u.a. für ORF, WDR, BR, DLR) und experimentelle Radiokunst. Intensive
Auseinandersetzung mit Medienkunst und elektronischer Musik führten
2000 zu Tonbandkompositionen und schließlich zu multimedialen Klanginstallationen.
2001 Gründung der initiative zeitgenössische musik mit Erik
JansonKunstradio. Sendungen: „Ausmisten“ 2003: "Finalbluten"
von Peter Pessl 2003
Kazimir
Malevich, Ausstellungen seit 1985 (Auswahl) 2005 “The International
Exhibition of Modern Art” Kunstverein Aichach. 2005“East Art
Museum” Karl Ernst Osthaus Museum Hagen. 2004 “The Internatiomnal
Exhibition of Modern Art” Kunsthaus Dresden.2003 “The Internatiomnal
Exhibition of Modern Art” Venice Biennale 2002 “Fiction Reconstructed”
M_csarnok, Budapest 2002 Sidney Biennial 2002 “In Search of Balkania”
Neue Galerie Graz, 2001 “Fiction Reconstructed” Museum of
Contemporary Art, Belgrade 2000 “Fiction Reconstructed” SKUC
Gallery, Ljubljana 1994“Who Chooses Whom” New York, The New
Museum of Contemporary Art 1993 “Kontext Kunst” Künstlerhaus
Graz 1992 “Tribüne Trigon 1940-90” Stadtmuseum Graz 1987
“Trigon 87” Neue Galerie Graz 1986 “The Last Futurist
Exhibition” SKUC Gallery, Ljubljana 1986 “The International
Exhibition of Modern Art” Salon of the Museum of Contemporary Art,
Belgrade, 1986 “The Last Futurist Exhibition” SKUC Gallery,
Ljubljana 1985 “The Last Futurist Exhibition” Private space,
Belgrade. kontak-collection.net
Stefan
Lutschinger ist proletarischer Bohemien und Toter auf Urlaub.
Er arbeitet als Künstler, Kurator, Performer, Blogger und freier
Autor zu gesellschaftlichen Problemstellungen oder sozialen Konfliktsituationen,
deren Lösung ausschließlich mit ästhetischen Mitteln denkbar
sind. Seine Arbeitsfelder sind digitale visuelle Kunst, Recreational Robotics,
Massenagitationskunst und Anthropologie des Posthumanen.
Shazalakazoo
- Balkan Breakz - digitale, elektronische Musik seit 1998, seit 2000 live.
Shazalakazoo absolvierten Auftritte in diversen Clubs u.a. Belgrad, Novi
Sad, Zagreb, Pula, Ljubljana, Basel, Amsterdam, Köln und Dortmund,
sowie bei mehreren Festivals in Kroatien, Serbien und Slowenien sowie
in Wien, EXIT Festival (Novi Sad), Aprilski Susreti Festival (Belgrad),
SeriousPop Festival (Wien) sowie Media Mediterranea Festival (Pula). Mehrere
Compilations und Veröffentlichungen: Belgrade Coffeeshop (B92, Serbia),
Mute Magazine (Fallout Records, UK), Bombardiranje New Yorka (Listen Loudest
Records, Croatia) and Media Mediterranea (Metamedia, Croatia).
Shazalakazoo sind: Milan Djuric (im Studio: programmierung,
vocals, woodwinds, keyboards, gitarren; Live: computer, midi-controllers
und vocals) and Uros Petkovic (im Studio: programmierung,
scratching, keyboards, gitarre, violine; Live: computer und turntables).
Tanya
Ury geb. 1951 London, BA HONS in Fine Art Erste Klasse, Exeter
College of Art and Design (GB) Masters in Fine Art, Auszeichnung, Reading
Universität (GB). Ausstellungen im Hochbunker Köln-Ehrenfeld
(D) Tüzraktér Independent Cultural Centre, Budapest (HU) Ausstellung
& Workshop mit SchülerInnen der Anne-Frank-Realschule, Bochumer
Kulturverrat, (D). Connected, Jüdische Kulturtage, Altes Museum im
BIS-Zentrum Mönchengladbach. Gemeinschaftsarbeiten mit Laurel Jay
Carpenter während der ”Avant-Garde Dating“-Woche im Art
Forum, The New Life Shop Art Gallery. Fading into the Foreground, präsentiert
im Rahmen der Gruppenausstellung „Politics” „Politics”,
Künstlerhaus Dortmund. Ben Uri Gallery, Das Jüdische Museum
London (The London Jewish Museum of Art) (GB) sowie online Feminist Art
Base (Feministische Kunst Database), The Elizabeth A. Sackler Center for
Feminist Art (Zentrum für feministische Kunst), The Brooklyn Museum,
New York.
Petja Dimitrova ist Künstlerin und lebt und arbeitet in
Wien. 1994-2003 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien
(Diplomabschluss: Konzeptuelle Kunst/Grzinic). Seit 1996 Austellungsbeteiligungen.
Künstlerische Praxis zwischen bildender Kunst, politischer und partizipativer
Kulturarbeit auch mit KünstlerInnegruppen und NGO's (u.a. dezentrale
medien, a room of one's own, culturareisen, Public Netbase, openup, Initiative
Minderheiten, MAIZ)
Kerstin Kellermann ist Journalistin, war vier Jahre lang
Chefredakteurin der Flüchtlingszeitung "Bunte Zeitung"
und ist derzeit Redakteurin von "art in migration". Sie lebt
und arbeitet in Wien.
Grada Kilomba ist Psychologin mit Studium der Klinischen
Psychologie und Psychoanalyse in Lissabon. Sie unterrichtet an der Humboldt
Universität Berlin, Abteilung für Gender Studies: "Black
Skin, White Masks, Frantz Fanon and Psychoanalysis". Forscht und
schreibt im Rahmen der (Post)colonial studies zur Afrikanische Diaspora,
Rassismus und Trauma; Race, Gender, Repräsentation und Film.
Martin Krenn untersucht und diskutiert in seinen Arbeiten
soziopolitische Themen. Er verwendet unterschiedliche Medien, wie Fotografie,
Video und Internet, um Projekte zu erarbeiten, die in Ausstellungen, im
Netz und im öffentlichen Raum realisiert werden. Er hat an der Akademie
der Bildenden Künste Wien und an der Universität für Musik
(elektronische Musik) in Wien studiert.
Anne-Britt Rage lebt und arbeitet als Künstlerin
und Kooperantin in Oslo. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste
in Oslo und Wien studiert, wo sie Workshops und kollaborative Projekte
initiiert hat. Ihre Arbeiten behandeln Xenophobie, Nationalismus und Feminismus
in Perfomance, Video, Installationen und Publikationen. Sie hält
einen BA in Politikwissenschaften und "History of ideas" der
Universität in Oslo. Sie ist eine der Initiatorinnen und Administratorinnen
des Xeno.no Projektes.
David Rych und lebt und arbeitet als Künstler und
Filmemacher in Berlin. Er studierte an der Universität in Innsbruck,
an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, der Bezalel Universität
in Jerusalem und hält ein Post-Diplom des ESBAM Marseille. Seine
Forschung und künstlerische Praxis behandelt sowohl kulturelle Identität
als auch sozio-politische Transformation. Er ist einer der Initiatoren
und Administratoren des Xeno.no Projektes.
Mara Traumane ist Forscherin, Kunstkritikerin und Kuratorin
und arbeitet derzeit in Riga und Berlin. Sie arbeitet auf freier Basis
mit dem Center for New Media Culture RIXC, sowie weiteren kreativen Projekten
zusammen, von Kompilationen von Samizdat Publikationen aus den 80ern zur
Entwicklung von Internet Script-Anwendungen. Seit 2000 Kuratierte sie,
teilweise in Zusammenarbeit, zahlreiche Ausstellungen, sowie Projekte
zu Sound und Neuen Medien. Ihr PhD Studium führt sie an der Lettischen
Kunstakademie fort. 2005/06 war sie DAAD-Stpendiatin an derHumboldt Universität
Berlin.
Ergin Çavusoglu lebt und arbeitet in London. Er
wurde 1968 in Bulgarien geboren und studierte in den frühen 1980er-Jahren
an der Universität für bildende Künste „Illya Petrov“
in Sofia. Im Anschluss studierte er Wandmalerei an der Universität
von Marmara in Istanbul und am Goldsmith College in London.
Er vertrat die Türkei 2003 bei der 50. Biennale von Venedig. Breitere
öffentliche Aufmerksamkeit wurde ihm 2004 für seine Nominierung
für den Beck’s Zukunftspreis zu Teil. Ausstellungen (Auswahl):
Quintet Without Borders, Haunch of Venison, Zürich; Point of Departure,
John Hansard Gallery, Southampton und Northern Gallery for Contemporary
Art, Sunderland; Entanglement, Contemporary Arts, Dundee; 8. Biennale,
Istanbul; British Art Show 6; 3. Berlin Biennale.
http://www.haunchofvenison.com/en/index.php#page=home.artists.ergin_cavusoglu
Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer sind
Gründer des Kollektivs ThinkArchitecture (London/Wien). Peter Mörtenböck
ist Professor für Visuelle Kultur an der Technischen Universität
Wien und Visiting Fellow am Goldsmiths College, University of London.
Helge Mooshammer leitet das Forschungsprojekt „Relational Architecture“
am Institut für Kunst und Gestaltung an der TU Wien und ist Gastdozent
in Visual Cultures am Goldsmiths College, London.
Als Künstler, Architekten, Kuratoren und Theoretiker arbeiten die
beiden mit einem Repertoire an Texten, Fotografien, Installationen und
Multi-Media. Forschungsprojekte zu Fragen der Transformation von urbanen
Räumen und geopolitischen Terrains. Beiträge u.a. zur 7. und
8. Architekturbiennale in Venedig (2000, 2002) und zum XXI. und XXII.
Weltkongress der Architektur in Berlin (2002) und Istanbul (2005). Ihre
aktuelle Forschung Networked Cultures (2008) untersucht die räumlichen
Effekte vernetzter Kulturen.
http://www.networkedcultures.org
Nada Prjla lebt und arbeitet seit 1999 in London. Sie
wurde 1971 in Sarajevo geboren und wuchs in Skopje, Mazedonien auf. Sie
studierte am Institut für bildende Kunst an der Universität
Skopje und der Akademie der bildenden Künste in Skopje. Sie schloss
ihr Studium am Royal College of Arts in London ab.
Nada Prlja thematisiert in ihrer Arbeit komplexe politische und soziologische
Zustände in der heutigen Welt. Ausstellungen (Auswahl): INIVA –
Institute of International Art, London; Contemporary Art Platform, London;
Optica 2007, Spanien; Artneuland, Berlin (in Kürze); Mazedonische
Nationalgalerie, Skopje; Soros Zentrum für zeitgenössische Kunst,
Almati, KZ.
http://reunionprojects.org.uk/blog/2007/03/globalwood_by_nada_prjla.html
Vladimir Nikolic (b. in Belgrade, YU, 1974) graduated
from Faculty of Fine Arts in Belgrade in 1999. Received MA from the same
faculty in 2005. Lives and works in Belgrade. Nikolic works mostly in
the media of video and photography. In his works he focuses on the relationship
between the tradition and contemporary arts and that between regional
and global cultures.
His recent exhibitions include Trafo House of Contemporary Art, Budapest
(2007), The Kitchen, New York City, NY (2006) , Württembergischer
Kunstverein, Stuttgart (2006), SPACE Gallery, Bratislava (2006), Artefiera
Bologna 2004,Cornerhouse, Manchester (2003).
www.vladimir-nikolic.com
Tamara Moyzes (b. in Slovakia, 1975), is a video artist.
She studied at the New Media AVU Prague in the studio of prof. Michal
Bielicky where she received a MA in 2005. Furthermore she studied at the
Institute of Arts Avni in Tel Aviv, Israel, Academy of Fine Arts and Design
in Bratislava (1996-97). In 1999 she was accepted at the Academy of Fine
Arts Bezalel in Jerusalem in the studio of Free Art. Between 2003-04 she
received a scholarship at the Academy Bezalel in Jerusalem where she studied
Video and Documentary film in the studio of Prof. Avi Mugrabi and Yair
Lev. She was a curator of NOD Gallery in Prague and participated as a
curator on a number of exhibitions. She lives and works in Prague. Her
work is characterized by the orientation on political issues.
Her recent exhibitions include Entrance, Prague (2007), Gallery C2C, Prague,
Medium Gallery, HIT Gallery Bratislava (2007), Amnesty International Exhibition,
Bratislava and Prague (2006), WRO - 11. International Festival of New
Media in Poland, Media festival EnterMultimediale2, Prague (2005), Wedding
gallery, Berlin, Short Film Festival Oberhausen (2004), Festival Womanifesto,
Bangkok,Thailand, Gallery Tel Aviv, Israel, Czech Cultural Institute,
London (2003) etc.
www.tamaramoyzes.info
Sara Nuytemans (b. 1970 in Nieuwpoort, Belgium) studied
Industrial Design Engineering at the Delft University of Technology in
the Netherlands where she received a MS in Industrial Design Engineering.
She consequently studied at IUA (Audiovisual Institute) of the Pompeu
Fabra University in Barcelona, Spain where she got a MA in Digital Arts.
She makes video-installations, sometimes in combination with performances.
Her work always presents the tension between what we consider virtual
reality and physical reality. Her video-installations always contain kinetic,
or interactive, elements.
She has taken part in many residency programmes, e.g. Artist in Residence
at Cemeti Arthouse in Yogyakarta, Indonesia (2006), artLAB San Servolo
artist residency in Venice (2006). In 2005 she received a grant for project
“Special Mission to Mongolia”. The output was presented in
Stroom, Haag.
Arya Pandjalu (b.1976 in Bandung, Indonesia) is a graphic
design student at the Indonesian Art Intitute (ISI) in Yogyakarta. Arya
Pandjalu’s work speaks to political and social concerns. Most recently
his interests have focused on air pollution in Yogyakarta, Indonesia and
the affects that it has on the quality of life in his community.
He had a solo exhibition in Yogyakarta in 2004, and has participated in
group exhibitions and public art projects in San Francisco, Tokyo, Darwin,
Jakarta, Bandung, Yogyakarta and Palu (Sulawesi) since 1996.
http://www.saranuytemans.net
http://www.michellechin.net/artists/arya.html
Stano Masár (b. in Bratislava in 1971) studied
at the Secondary School of Graphics. In 1996 he received a MA from the
Faculty of Education, Comenius University where he studied at the Department
of Arts. He lives and works in Bratislava. He is a postconceptual arist
working in the media of installation, object, light art and video. In
his works he often uses and manipulates the most important artworks in
the history of art by converting them into easy graphic language of pictograms.
His recent exhibitions include 26cc spce for cont. art, Rome (2007-8),Praguebiennale
3, Prague (2007), GJK - Synagogue, Trnava (2002, 2003), Künstlerhaus,
Viena (2003), Norrebro Park, Copenhagen, 2002, Nitra Gallery, Nitra (2001,2002),
Slovak National Gallery, Bratislava (2000), Space Gallery, Bratislava
(2005, 2006, 2007) etc.
He was a finalist of Oskar Cepan Prize for young artists in 2002 and 2006.
www.stanomasar.com
Matús Lányi was born in Levoca in 1981.
He studied at the Secondary School of Applied Arts in Kosice. In 2007
he graduated from the Technical University, Faculty Of Arts, Department
of Visual Art and Intermedia where he studied graphic and experimental
art in the studio of Prof. Rudolf Sikora and Zbynek Prokop. He works in
the media of painting and video. He lives and works in Spisske Podhradie.
His recent exhibitions include Praguebiennale 3, Prague (2008, )SPACE
gallery, Bratislava (2007), IC Culture train, Kosice and Vojtech Loffner
Museum, Kosice (2006).
A confrontation of sacral themes is a principal element in many of Lanyi`s
videos and paintings as in the recent series of transformed „windows“
by American Microsoft. Artist chose the form of representation that is
an attribute of current society – visuality of computer programmes.
Furthermore he applied them to the specific stories in the New Testament
using their metaphorical resemblance. Everything is rendered in the medium
of painting consistently copying graphical visual of computer environment.
http://www.lanyi.euweb.cz/
Brendan Powell Smith (b. in 1973, USA), lives in Mountain
View, California. In 1995 he graduated from Boston University with a degree
in Philosophy and Religion.
He is an American artist, author an atheist best known as a creator of
The Brick Testament in which he illustrates stories from the Bible by
photographing dioramas constructed entirely out of LEGO bricks. The Brick
Testament was first launched as a website in 2001, then as a published
book series in 2003. The Brick Testament is an ongoing one-man project.
Smith, who bills himself as “The Reverend Brendan Powell Smith”
– but who isn’t really a member of the clergy – works
as a freelance web designer and illustrator.
http://www.thereverend.com/
http://www.thebricktestament.com
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